Sommerkirche

In der Zeit von Mai bis September

sonntags von 15:00 bis 17:00 Uhr

geöffnet und lädt zum Verweilen ein.

In der Sakristei finden regelmäßige Kunstausstellungen unter dem Titel "Sommerkirche" statt. Die Ausstellungen werden jeweils sonntags um 10.45 Uhr eröffnet.  

Wer mit dem Fahrrad noch weitere Kirchen erkunden möchte, der kann entlang der "Mainkirchenroute" die Rumpenheimer Schlosskirche und die Gustav Adolf Kirche in Dietesheim ansteuern. 

Sommerkirche 2022 im Rückblick

4. bis 25. September "Skulpturen aus Speckstein und Beton" von Herbert Herzog 

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Der Dörnigheimer Herbert Herzog hat einfach Freude am Gestalten. So begann er vor Jahren aus Speckstein Skulpturen zu schaffen. Speckstein ist ein recht weicher Stein. Man kann ihn mit Werkzeugen für Holz bearbeiten. Außerdem ist er ganz unterschiedlich gefärbt und gemasert. Das reizt Herbert Herzog. Vor einigen Jahren hat der Hobbykünstler zufällig den Werkstoff Beton als Material entdeckt. Das ist ein Material, das sich in unterschiedlichen Strukturen künstlich herstellen und einfärben lässt. Herbert Herzog zeigt mit der Ausstellung in der Sommerkirche seine meist abstrakten Werke der Öffentlichkeit.

14. bis 28. August "Die Seele ist ein zweifarbiger Fluss" von Petra Gomes

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An einem sommerlicher Nachmittag holte die Künstlerin einige ihrer Werke auf den Kirchhof, wo sich zahlreiche Gäste einfanden. Die weiteren Bilder konnten in der Sakristei betrachtet werden. Außerdem konnten sich die Besucher an einem Konzert zu Ehren der Künstlerin erfreuen.

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Petra Gomes schreibt über sich und ihre Kunst: „Ich hatte im Oktober 2021 einen Unfall und lebte für neun Wochen mit einem Rollstuhl, war angewiesen auf die Hilfe meiner Familie und Freunde. Eine neue Erfahrung. Im Februar 2022 begann ich dann zu malen und erlebte eine unglaubliche Freude an Bewegung, am Schaffen und Erschaffen. Ich war so dankbar endlich wieder „Tun“ zu können. Welch wundervoller Zustand! Was vorher selbstverständlich war, durfte ich wieder neu entdecken. Entstanden sind Bilder, die von Innen nach Außen wollten. Die Malerei ist eine Lebensbegleiterin für mich. Wir sind nicht nur Teil der Schöpfung, wir sind Schöpfer und erschaffen täglich mit unseren Gedanken, unseren Worten und unserem Tun, den Gang und die Qualität unseres Lebens.“

24. Juli bis 7. August "Vielfalt im Aquarell" von der Malgruppe des Mehrgenerationenhauses Fallbach

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Die Malgruppe des Mehrgenerationenhauses Fallbach in Hanau stellte vom 24. Juli bis 7. August "Vielfalt im Aquarell" aus, Jede der sieben Künstlerinnen präsentiert sich in ihrer individuellen, kreativen Art mit je einem als „Gemeinschaftsarbeit“ entstandenem Aquarell und einem persönlich ausgewählten Werk.
Silvia Hofmann malt bereits seit 26 Jahren in den Techniken Aquarell, Acryl, Bleistift und Öl. Es ist für sie immer wieder spannend, ein Bild entstehen zu lassen und dann das Ergebnis zu sehen. Gerade bei Aquarell ist die Überraschung am Größten. Titel ihres Aquarells:  "Distel"
Lisa van Bonn malt seit 10 Jahren in verschiedenen Techniken am liebsten Themen aus ihrem Lebensumfeld. Sie stellt den „Blick vom Lohrberg im Herbst“ aus.
Mit viel Freude und Spaß am kreativen Gestalten ist Heidi Hevekerl vor ein paar Jahren bei der Malgruppe gelandet und sie stellt „Hühner auf dem Misthaufen im Frühling“ aus.
Für Elke Reinstorf ist es eine Bereicherung in der Gemeinschaft zu malen. Sie hat das Bild „Ruhiges Wasser“ ausgewählt, weil sie weiß, dass es im nächsten Moment mit der Ruhe vorbei sein kann.
Gerda Bergmann kann beim Malen ihrer Kreativität und Fantasie freien Lauf lassen. Sie ist überzeugt, dass das Malen generationenübergreifend hilft, die Wahrnehmung zu schulen, die Augen zu öffnen und zusätzlich die Feinmotorik und Hand-Augen-Koordination zu verbessern. Sie stellt das Aquarell „Winter in den Bergen“ aus.
Brigitta Dübel ist Rentnerin und lebt seit 40 Jahren in Hanau. Das Malen hat sie schon immer interessiert. Seit fünf Jahren lernt sie in der Malgruppe die Grundtechnik der Aquarellmalerei kennen und versucht sich am liebsten an Landschaften. Im Rahmen der Sommerkirche stellt sie ihr absolutes Lieblingsbild aus: „Die blaue Katze“.
Elisabeth Schneider malt seit 20 Jahren. Ihre Liebe sind Themen von Küste, Wasser und Meer, welche sie in Dörnigheim präsentieren wird.

3. bis 17. Juli "Strand. Korb und Meer" von Heidrun Barnikol-Veit

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Am 3. Juli wurde die Ausstellung "Strand. Korb und Meer" von Heidrun Barnikol-Veit eröffnet werden, die bis zum 17. Juli zu sehen ist. Die Fotoausstellung zeigt Impressionen von den Stränden von Sylt und Usedom, entstanden im Sommer 2021. So unterschiedlich beide Inseln auch sind: gemeinsam haben sie, dass Strandkörbe dort allgegenwärtig sind und zum Symbol für den Urlaub am Meer geworden sind. Zu sehen sind auch Bilder von der Hand-Arbeit bei ihrer Entstehung in einer Heringsdorfer Strandkorbmanufaktur.

29. Mai bis 26. Juni "Werke von Berthold Wilcke 1927-2019" von Ulrike Beimel

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Vom 29. Mai bis 26. Juni 2022 war eine Auswahl der Bilder von Berthold Wilcke (1927-2019) zu sehen. Über hundert Bilder sind zurückgeblieben von einem Künstler, der im Verborgenen gemalt hat. Ulrike Beimel brachte sie zur Ausstellung. Zur Ausstellungseröffnung war der Sohn des verstorbenen Malers, der in Kalifornien lebt anwesend und erläuterte das Leben und Werk seines Vaters. Berthold Wilcke wurde 1927 in Frankfurt geboren. Der Anfang seiner Karriere als Künstler wurde in amerikanischer Kriegsgefangenschaft gelegt, er schnitzte ein schönes Schachspiel und schrieb und illustrierte ein wundervolles kleines Buch, in dem er das Leben im amerikanischen Lager beschrieb. Nach dem Krieg arbeitete er als Grafiker. Er war vielseitig interessiert von Reisen bis zur Weltraumfahrt. Die Eindrücke, die er dadurch sammelte, bilden den Grundstein für die Gemälde, die er zwischen 1950 und 2015 malte. Die Themen spannen einen weiten Bogen - von Landschaften, abstrakter Kunst, Stilleben und ungewöhnlichen Szenen von Evolution und Universum.

1. bis 22. Mai "Wege durch die Schöpfung" von Sylvia Czeskleba-Stürzenberger

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Am 1. Mai wurde im Anschluss an den Gottesdienst die Sommerkirche mit einer Ausstellung Sylvia Czeskleba-Stürzenberger eröffnet. Zu sehen sind Aquarelle und Acrylgemälde - gegenständlich gehalten. Es ging um Motive im Außen. So wechseln Landschaften ab mit Tierdarstellungen und floralen Ansichten. Auch der Mensch ist integriert. Die Motive finden sich in Deutschland, Ungarn und der Schweiz und sind teilweise direkt im Freien gemalt. Mit ihren Arbeiten will Sylvia Czeskleba-Stürzenberger den Betrachter auffordern, in die Natur zu gehen, dort Ruhe und Kraft und Achtsamkeit zu finden und zu erfühlen, welche Schätze sie bereit hält. Gerade in unserer problembehafteten Zeit gibt uns die Schöpfung Gelegenheit, zu unserer Mitte zu finden und Heilung zu erfahren. Das geschieht meist schon ausschließlich dadurch, daß wir schauen und dadurch inneren Frieden finden.