Sommerkirche

In der Zeit von Mai bis Mitte September

ist die Alte Kirche am Main, Kirchgasse 20, 63477 Maintal

sonntags von 15:00 bis 17:00 Uhr

geöffnet und lädt zum Verweilen ein.

In der Sakristei finden regelmäßige Kunstausstellungen unter dem Titel "Sommerkirche" statt. Für 2020 ist die Sommerkirche beendet. 

Wer mit dem Fahrrad noch weitere Kirchen erkunden möchte, der kann entlang der "Mainkirchenroute" die Rumpenheimer Schlosskirche und die Gustav Adolf Kirche in Dietesheim ansteuern. 

Sie haben Interesse in unserer Sommerkirche auszustellen? Weitere Informationen

Sommerkirche 2020 im Rückblick

7. Juni 2020 bis 21. Juni 2020, „Zauber der  Natur“ von Sylvia Czeskleba-Stürzenberger

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Am 7. Juni begann die diesjährige Sommerkirche mit der Ausstellung "Zauber der Natur" von Sylvia Czeskleba-Stürzenberger.  Die Maintaler Künstlerin Sylvia Czeskleba-Stürzenberger präsentierte ca. 25 Aquarelle und Acryl-Bilder.Zu sehen waren Landschaften, an denen sie allesamt persönlich gewesen ist. Orte, die sie bezauberten, sie inspirierten und an denen Sie Kraft tankte. Da gibt es das frühlingshafte Haseltal in Bad Orb mit dem Titel "Spiele im Haseltal", Szenerien aus dem Frankfurter Palmengarten oder Landschaften um Bad Kissingen - und natürlich Eindrücke aus Ungarn - rund um den Balaton. Sommers arbeitet die Malerin am Liebsten im Freien - direkt vor Ort: "Dort begeistert mich das Arbeiten in der frischen Luft und der schnelle Wechsel des Lichtes, dem man schnell folgen muss".

Sylvia Czeskleba-Stürzenberger stellt seit dem Jahr 2000 regelmäßig im Main-Kinzig-Kreis, in Frankfurt und manchmal auch in Ungarn aus. In den 70ern wirkte sie als Karikaturistin für verschiedene Frankfurter Tageszeitungen. Seit 1995 widmet sie sich den besonders den Themen Landschaft, Tierdarstellung und Portrait. Im gleichen Jahr gründete sie ihren "Verlag für Bildkunst". Seit 2019 unterrichtet die geborene Frankfurterin Malerei in der Katholischen Familienbildungsstätte in Hanau.

Die Ausstellungseröffnung fand aus Sicherheitsgründen im Freien statt. Die Besucher nutzten den Kirchhof zum Gespräch und zum Warten bis sie mit Abstand die Bilder betrachten konnten.

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 28. Juni 2020 bis 12. Juli 2020, „Durchgang“ von Ozan Segnöz   

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Am 28. Juni wurde in der Sommerkirche die Ausstellung "Durchgang" von  Ozan Sengöz mit Zeichnungen in schwarz-weiß eröffnet. Der Künstler wurde 1974 in Izmir/Türkei geboren, ist in München aufgewachsen und lebt seit 2007 in Maintal. 2017 unternahm er erste Zeichnungsversuche und nahm 2018 beim „Offenen Atelier Maintal“ teil. Er schreibt über sich: „In Bezug auf die Malerei bedeutet es für mich – kein Riechen, kein Hören, kein Schmecken, kein Tasten, selektives Sehen sowie ein gewählter Ausschnitt aus einem großen Ganzen. Dieser Durchgang ist der Moment zurück auf jenes Erlebnis, das man durchläuft und wahrnimmt. Ich versuche dies mit Graphit, Bleistift und Kohle in meinen Schwarz-Weiß-Zeichnungen umzusetzen.“

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19. Juli 2020 bis 02. August 2020, "Bewußt ohne Titel" von Reinhold Mehring

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Der Bildhauer Reinhold Mehling erschuf in seiner Werkstatt Körperskulpturen aus Holz. Dabei höhlte er das Material mit der Kettensäge solange aus bis teils nur noch hauchdünne Figuren entstehen. Für die Ausstellung in der Dörnigheimer Kirche sind nun lebensgroße Figuren in seiner Hanauer Werkstatt entstanden, die im Gang stehen und in den Bänken sitzen. Jede Figur hält ein Gesangbuch und ein Handy in der Hand!!!! Einen Titel möchte der Künstler nicht vorgeben - vielmehr sollten beim Betrachter die Gedanken sprudeln. Weitere Figuren waren in der Sakristei und zur Ausstellungseröffnung sogar im Hof zu sehen.

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9.August 2020 bis 23. August 2020, „Früher war es auch schön" von Brigitte Begemann

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Mit einer Ausstellungseröffnung im Kirchhof begann am 9. August um 15.00 Uhr, die Ausstellung „Früher war es auch schön" in der Sakristei der Alten Kirche am Main, die bis zum 23. August zu sehen war. „Kunst gehörte schon früh zu meinem Leben“, erklärt die Künstlerin. „Für die Ausstellung habe ich Einiges wieder in die Hand genommen, das ich vor längerer Zeit zur Seite gelegt hatte. Dabei überraschte mich die Vielfalt, die seinerzeit unter der Anleitung prägender Kunsterzieher zustande gekommen ist. Und ich erinnerte mich an die Möglichkeiten, die ich zur Schulzeit nutzen konnte, kreativ zu sein und zu experimentieren: Die Farbe aus der Tube oder dem Tuschkasten, die Striche von Bunt- und Bleistiften oder die Schnipsel aus Pack- und Zeitungpapier – alles einfache Dinge, die man zu Kunst machen kann. Spontanität ist am Schönsten.“

30.August bis 13. September 2020, „Entwürfe zwischen den Jahren“ von Gunther Lutsch

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Am 30. August wurde die Ausstellung „Entwürfe zwischen den Jahren“ von Gunter Lutsch mit einer Andacht im Kirchhof eröffnet.  Gunter Lutsch verarbeitete in seinen Zeichnung Texte aus dem Gilgameschepos, einer der ältesten Erzählungen der Menschheit. Die Ausstellung von Gunter Lutsch beschreibt der Künstler wie folgt: „ZUFALL UND WESEN. Mensch werde wesentlich, denn wenn die Welt vergeht, so fällt der Zufall weg, das Wesen, das besteht schreibt Angelus Silesius (1624 - 1677) im Cherubinischen Wandersmann. Stell dir vor, dir würde die Lunge zwischen den Rippen durchgezogen. Das würde dir doch auch die Sprache verschlagen. Was machst du, wenn du keine Stimme mehr hast und du willst dich bemerkbar machen. Ohne Stimme stimmt nichts.“ 

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