Wunschliedersingen zum Abschied

Helene Streck verlässt die Gemeinde

AbschiedHelenStreck

Mit Segen, Sekt und viel Applaus wurde Helene Streck am 21. August als Organistin der Gemeinde verabschiedet. Noch einmal hatte sie im Gottesdienst ihr Können unter Beweis gestellt mit spontanen Improvisationen und Liebdbegleitungen zu den Wunschliedern der Gemeinde sowie durch beeindruckende Orgelliteratur als Vor- und Nachspiel.

Pfarrerin Ines Fetzer würdigte die Arbeit der jungen Kirchenmusikerin. Ob Vorspiel oder Nachspiel, ob Konzert oder Liedbegleitung, Helene Streck spielte schon als Teenager virtuos und brillant, trotz ihres jungen Alters hinterlässt sie viele Erinnerungen an ihre Organistinnentätigkeit.

Bereits 2010 begann sie mit Orgelunterricht und begleitete schon bald die ersten Stücke im Gottesdienst. Vertretungsweise spielte sie immer wieder Orgel und natürlich auch Klavier als Begleitung des Kinderchores oder bei Veranstaltungen wie Seniorenadvent. Seit 2017 hatte sie einen festen Organistinnenvertrag. Nebenbei organisierte sie diverse Konzerte, leitete den Manchmalchor, gab Orgelkonzerte, erklärte Kindern die Orgel und begleitete spontane Wunschliedersingen. In Coronazeiten sorgte sie dafür, dass zumindest in und vor der Alten Kirche am Main gute Musik zu hören war. Höhepunkt ihres reichhaltigen musikalischen Wirkens waren die Aufführung von zwei von Helene Streck selbst komponierten Kantaten für zwei Gottesdienste im Advent. Zwei Uraufführungen erklangen in der Alten Kirche am Main: die Magnificat-Kantate „Ihr lieben Christen freut euch nun“ 2019 und „Die Nacht ist vorgedrungen“ 2021.

Inzwischen ist Helene Streck zum Kirchenmusikstudium nach Heidelberg gezogen. Der Weg zur heimischen Orgel an jedem Wochenende ist weit. Darum wird sie eine Organistentätigkeit in der Nähe ihres Studienorts antreten. Wir werden die junge, talentierte Organistin vermissen, wünschen ihr aber für ihre Zukunft Gottes reichen Segen, und wir sind sicher: Wir werden von ihr hören.