Mahnwachen für den Frieden

MahnwacheNEU

Parteien, Kirchengemeinden und Vereine rufen zu einer wöchentlichen Mahnwache jeden Freitag um 19.00 Uhr auf dem Käthe-Jonas-Platz und zum ökumenischen Friedensgebet um 18 Uhr auf. Sie haben folgende gemeinsame Erklärungen verfasst:

Seit drei Wochen tobt nun der Krieg in der Ukraine, ausgelöst vom Machtstreben des russischen Präsidenten. Wir stellen uns solidarisch an die Seite der Ukrainer*innen, die ohne eigenes Verschulden Gewalt, Leid und Krieg ausgesetzt sind. Diesen eklatanten Bruch des Völkerrechts verurteilen wir, er ist durch nichts zu rechtfertigen. Wir fordern den russischen Machthaber Putin auf, umgehend alle Kriegshandlungen einzustellen und sein Militär aus dem gesamten Staatsgebiet der Ukraine vollständig abzuziehen. Es müssen unverzüglich Waffenstillstands- und Friedensverhandlungen aufgenommen werden.

Nachdem nun drei Wochen vergangen sind, kommen immer mehr Flüchtende aus der Ukraine in Deutschland an, auch hier in Maintal. Damit wird der Krieg für uns spürbarer, die Geschichten der Menschen, die zu uns kommen, sind erschütternd. Vor diesem Hintergrund versprechen wir:

  1. Die Menschen, die zu uns kommen, sind uns willkommen. Wer vor Krieg und Verfolgung flieht, erhält bei uns Sicherheit, Wohnraum, Lebensmittel und so schnell es geht Arbeit. Der Unmenschlichkeit begegnen wir mit Menschlichkeit!
  2. Dieser Krieg ist der Krieg Putins, nicht der des russischen Volkes. Auch in Russland trauern Mütter, Väter und Kinder um gefallene Soldaten. Wir respektieren daher auch unsere Mitbürger*innen aus Russland, die unter uns leben und die diesen Akt der Barbarei nicht zu verantworten haben.
  3. Wir werden jeden Freitag um 19:00 hier zusammenkommen und für Frieden und Freiheit stehen. Alle Völker, alle Menschen haben das Recht, in Frieden, Freiheit und selbstbestimmt zu leben.

STOPPT DEN KRIEG, STOPPT PUTIN

Europa und die Welt stehen vor dem wahr gewordenen Alptraum eines Krieges auf dem europäischen Kontinent. Das völkerrechtswidrige Handeln des russischen Machthabers Wladimir Putin ist nicht mehr in Stille und hoffnungsvoller Erwartung an die Vernunft hinzunehmen. Unser Entsetzen über die Invasion in die Ukraine drücken wir klar und unmissverständlich aus. Der Angriff der russischen Armee auf die Ukraine ist auch ein Angriff auf die Friedensordnung in Europa und die Demokratie. Er bedroht unsere Werte und unser Zusammenleben. Wir stellen uns solidarisch an die Seite der Ukrainer*innen, die ohne eigenes Verschulden Gewalt, Leid und Krieg ausgesetzt sind. Diesen eklatanten Bruch des Völkerrechts verurteilen wir, er ist durch nichts zu rechtfertigen. Wir fordern den russischen Machthaber Putin auf, umgehend alle Kriegshandlungen einzustellen und sein Militär aus dem gesamten Staatsgebiet der Ukraine vollständig abzuziehen. Die territoriale Unversehrtheit der Ukraine muss umgehend wiederhergestellt werden. Weitere Drohungen - etwa den Einsatz von Atombomben - an die Ukraine und den Westen verurteilen wir. Wir stehen zum Selbstbestimmungsrecht aller Völker dieser Welt und fordern den russischen Präsidenten daher auf, dieses Recht auch für das Volk der Ukraine zu respektieren. Gemeinsam setzen wir ein sichtbares Zeichen der Solidarität und der Geschlossenheit: Für die Menschen in der Ukraine und für all diejenigen, die in Russland und Belarus mutig gegen den Krieg von Putin demonstrieren und dabei ihre Freiheit und ihre körperliche Unversehrtheit gefährden. Ihnen gilt unser uneingeschränkter Respekt. Unsere Solidarität und Unterstützung gilt allen, die für unsere europäischen und demokratischen Werte einstehen, unseren Freund*innen in der Ukraine, sowie allen Menschen, die ihr Land aufgrund von Krieg, Vertreibung und Gewalt verlassen müssen und Sicherheit für sich, ihre Familien und Kinder suchen - in der Europäischen Union, in Deutschland und auch in Maintal!

Bündnis90/Die Grünen Maintal, CDU Maintal, FDP Maintal , SPD Maintal Magistrat der Stadt Maintal, Stadtverordnetenvorsteher der Stadt Maintal Arbeitskreis Asyl - Vielfalt in Maintal e.V., Brüder-Schönfeld-Forum, Dörnigheimer Gewerbeverein e.V., Ev. Jugend Buchen, Ev. Kirchengemeinde Dönrnigheim, Ev. Kirchengemeinde Bischofsheim, Ev. Kirchengemeinde Buchen, Ev. Kirchengemeinde Hochstadt, Gemeinsam, Jana Freund & Jörg Schuschkow (WAM), Junges Theater Wachenbuchen, Kath. Kirchengemeinde St. Edith-Stein Dörnigheim/Hochstadt, Posaunenchor Hochstadt