Verknüpft und verwoben

Gedanken zum Sonntag 10. Oktober von Eckhard Sckell 

Sckell

Wie ist das eigentlich mit dem Lebensfaden? Das eigene Leben ist wie ein bunter Faden.

 

 In den Psalmen heißt es: "Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden." (Ps 90,12) Ja, wir wissen, dass wir irgendwann sterben werden.

Die Endlichkeit bedenken. Und darauf vertrauen, dass Gott da ist. Er ist da in jeder Minute meines Lebens. Er sieht mich. Er hört mich. Dieses Vertrauen in gott. Manchmal kommt es mir abhanden. Dann werde ich aber auch plötzlich wieder davon getragen. Von der Gewissheit, dass ich in Gott Kraft, Trost und Halt finde. Geborgenheit.

Wie ist das mit dem Lebensfaden? Ich habe immer nur einen Teil des Lebensfadens in der Hand, nämlich den, den ich gerade lebe. Nicht den Anfang und auch nicht das Ende. Mit diesem Teil, den ich gerade lebe, kann ich etwas machen. Diesen Kann ich mit anderen Fäden verweben. Das ist das Leben. Und es entsteht ein Muster. Verwoben sein mit anderen Menschen.

Und dann gibt es da noch diesen eienen ganz besonderen Faden. Der rote Faden. Der Liebesfaden Gottes zu uns. In ihn hineingewebt sind alle unseren individuellen, bunten Lebensfäden. Keinen lässt er fallen, keinen schneidet er ab. Alle Fäden sind mit diesem Faden verwoben. Paulus hat es einmal so ausgedrückt: "In Gott leben, weben und sind wir." )Apg 17,28) Ich vertraue darauf, dass mein Lebensfaden in Gottes Händen gut aufgehoben ist.

 

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