Wie bei Adam und Eva 

Gedanken zum Sonntag 25.7. 21 (8. nach Trinitatis) von Pfarrerin Ines Fetzer

Fetzer

Mit Adam und Eva ging es los. Jedenfalls beschreibt es die Bibel in ihrem zweiten Schöpfungsbericht so. Das ist auch logisch, denn Adam heißt einfach Mensch und EVa bedeutet die Leben gebende.

Ein Mann und eine Frau, daraus entsteht im Laufe der Zeit die Menschheit. Die Beiden bilden zusammen die Keimzelle menschlichen Lebens. Gott hat sie geschaffen  aus der sichtbaren Materiet und aus göttlichem Geist. in der Bibel steht dafür stellvertretend die Erde, aus der der Mensch geformt wird der Atem Gottes , den er den ersten beiden Menschen einblies. Wir Menschen tragen Gottes Geist in uns. Für uns hat er die Erde wie einen Garten gestaltet und uns die Tiere als Gefährten zur Seite gestellt. Und doch haben wir das Paradies verloren. Die Erkenntnis von Gut und Böse, das Wissen um die Zusammenhänge, hat es für uns nicht leichter und schon gar nicht besser gemacht. Die Natur ist kein lieblicher Garten geblieben, über sie zu verfügen gelingt den Menschen nicht. Auch die Menschen untereinander bilden nur selten gelungene Gemeinschaften. Wir haben das Paradies verloren. Geblieben aber ist das Leben, das wir weitergeben, so wie Adam und Eva. Und gebllieben ist die Sehnsucht nach dem Paradies, die uns seither begleitet.

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