Sommerkirche

In der Zeit von Mai bis September

hat unsere Kirche
sonntags von 15:00 bis 17:00 Uhr

geöffnet und lädt zum Verweilen ein.
In der Sakristei finden regelmäßige Kunstausstellungen unter dem Titel "Sommerkirche" statt. 

Wer mit dem Fahrrad noch weitere Kirchen erkunden möchte, der kann entlang der "Mainkirchenroute" die Rumpenheimer Schlosskirche und die Gustav Adolf Kirche in Dietesheim ansteuern. Gesamtprogramm der Mainkirchenroute 2019

Die Ausstellungen der Sommerkirche 2019 

19.5.-2.6. Symbolica von Sigrid Gross

Vom 19. Mai bis 2. Juni zeigt Sigrid Gross ihre Werke. Am 19. Mai nach dem Gottesdienst wird die Ausstellung „Symbolica 2019“ eröffnet. Die Künstlerin wird gerne auf ihre farbintensiven Unikate verschiedenster Themen eingehen. Unter dem Gesichtspunkt des Symbolhaften hat die Hobbymalerin Bildhaftes mit Botschaft erstellt. Gemalt sind die Werke zum Verkauf, damit wir uns mit den Kranken und Armen, darunter Kinder in Kalkutta solidarisieren können. Denn der Wert eines verkauften Gemäldes geht komplett an die Kalkuttahilfe e.V. Mit dem neuen Ambulanzbus werden -- neben den beiden Tageskliniken -Notleidende in vier Slums behandelt. Informationsmaterial ist während der Ausstellung in der Sakristei vorhanden. Bis zum 2. Juni sind die Bilder von Sigrid Gross sonntags von 15.00 bis 17.00 Uhr zu sehen.

9.6.-23.6. Das Tier als mein Freund von Barbara Kroll

Am 9. Juni wird die Ausstellung „Das Tier als mein Freund“ von Barbara Kroll eröffnet. Sie schreibt über ihre Arbeiten: „Die Tierdarstellung ist eine wichtige Gattung der gegenständlichen Kunst. Durch den Spiegel der Kunst schaut der Besucher auf die unterschiedlichsten Darstellungen vom Tier. Für mich ist aber vor allem die Emotionalität wichtig. Ich versuche in meiner Kunst Gefühle zu transportieren und eine emotionale Nähe zu schaffen." Die Tiergemälde werden bis zum 23. Juni ausgestellt.

30.6.-14.7. Erotik im Wandel der Zeit von Dieter Wulf

Vom 30. Juni bis 14. Juli zeigt Dieter Wulf „EROTIK im Wandel der Zeit“. In seiner dritten Ausstellung in der Sommerkirche möchte er zwei Meister ihres Fachs, die Kopisten Eckert und Volz vorstellen. Als Kontrast stellt er seine Bilder, die er unter Minou und Hadiwu veröffentlicht hat, gegenüber. Dieter Wulf, geboren 1956 in Frankfurt/M. ist seit etwa 2003 als Maler aktiv. Zu seiner Ausstellung sagt er: „Es ist ein spannender Spagat, erotische Kunst von heute zu dem Malstil des Barocks, der Renaissance, des Impressionismus oder des Surrealismus zu sehen. Es kommt nicht darauf an, möglichst viel Haut zu zeigen. Nein, es geht um die Sichtweise wie man Erotik vor 100 oder 200 Jahren gesehen hat und wie sie heute interpretiert wird. Es wird spannend, und ein kleines Augenzwinkern gehört auch stets dazu.“ Die gezeigten Gemälde sind alle in Ölfarbe auf Leinwand und laden Kunstbegeisterte dazu ein, ein buntes Kaleidoskop der Malerei zu betrachten. Gezeigt werden ebenfalls Bronze Skulpturen z.B. Dali, Botero, Rodin oder Klimt.

21.7.-4.8. Herbstlaub und andere Wesen von Jeannette Trzebiner

„Herbstlaub und andere Wesen“ heißt die Ausstellung von Jeannette Trzebiner, die am 21. Juli eröffnet wird und bis zum 4. August zu sehen ist. Die Künstlerin arbeitet seit fünf Jahren mit Papier. Begonnen hat sie mit dem Buchbinden, bei dem maschinell produzierte oder handgeschöpfte Papiere als Buchblöcke eingearbeitet werden. Dabei hat sie das Papierschöpfen für sich entdeckt und auch schon Papier aus Jeansfasern geschöpft, für die Künstlerin eine kreative Art des Recyclings. Die Ausstellung zeigt einen kleinen Querschnitt ihrer Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien – man sieht, wie sich ihr künstlerischer Ausdruck durch die intensive Auseinandersetzung mit dieser Gestaltungsform ständig weiterentwickelt.
„Freiheit, tauchen, schöpfen, gautschen, pressen, trocknen, fühlen", so fasst die Künstlerin ihre Liebe zum Papierschöpfen zusammen und beschreibt damit den Vorgang selbst: Den Schöpfrahmen in die Bütte tauchen, Faserbrei aufnehmen, aus dem Wasser nehmen, in schnellen, später langsamen Bewegungen von links nach rechts, vor und zurück sanfte Wellen schlagen, bis das Wasser nahezu ausgetropft ist und der Faserbrei eine glänzende Oberfläche erhalten hat. Dann ist es Zeit, das Blatt zu gautschen, weiterzubearbeiten oder zu pressen und trocknen zu lassen und schließlich seine Oberfläche zu fühlen.
Die Idee zu „Herbstlaub“ entstand aus der Beobachtung, wie die einst grünen Blätter, der Jahreszeit entsprechend, gelb, rot oder braun von den Bäumen auf den Boden fallen und übereinander liegenbleiben. Für die Arbeiten verwendete die Künstlerin getrocknete Blätter als Schablonen oder auch als Einlagen, z.B. Feigenblatt oder Ahorn, die mit dünner farbiger oder weißer Pulpe (Faserbrei) übergossen werden. In der weiteren Entwicklung und Arbeit mit der dünnen Pulpe, die locker aus dem Handgelenk über das Sieb gegossen wurde, entstanden auf Papier schließlich fantastisch abstrakte, bizarre Wesen. Welche Wesen? Das bleibt der Ansicht des Betrachters vorbehalten…

11.8.-25.8. Mauerwerke von Herbert Begemann

Vom 11.-25. August ist die Ausstellung „Mauerwerke“ von Herbert Begemann zu sehen. Der Künstler schreibt dazu:
„Der Bau einer Mauer - eine Drohung!
Der Fall der Mauer - ein Jubeltag!
Der Ruf der Mauer ist ramponiert.
Die Abbildungen von Mauern an unterschiedlichen Orten,standardisierte Fotos aus kürzester Distanz führen zurück auf die Ursprünge: Aufgeschichtete Gesteine und Erden der Umgebung als Schutz vor Raub und Hochwasser, als Windfang, Wärmespeicher und Schattenspender, als Gerüst für das Dach über dem Kopf.“

1.9.-15.9. Aufbruch und Stille von Heiner Roediger

Die letzte Ausstellung in 2019 zeigt Bilder von Heiner Roediger. Er studierte Kunstpädagogik, Philosophie und Psychologie. In leitender Tätigkeit als Diplom-Psychologe in Staatlichen Schulämtern, im Regierungspräsidium in Gießen und dem Hessischen Kultusministerium gearbeitet. Seit Kindertagen gilt seine Leidenschaft der Arbeit mit Pinsel und Stift. Kurse unter anderem an der Frankfurter Städel-Schule; Mitglied der Gruppe A+Az (Architekten und Architektinnen zeichnen) und der Gruppe „Roter Elefant“. Ausstellungen in Maintal, Offenbach, Bamberg und Naumburg.

Die Bilder von Heiner Roediger entstehen in den Techniken Bleistift, Kohle, Pastellfarben und Aquarell. Im Mittelpunkt steht die Herausforderung, Komplexität auf das Wesentliche zu reduzieren, mit dem Betrachter über ungewohnte Sichtweisen und Bedeutungsverschiebungen in Kontakt zu kommen. Spaß machen die Wechselwirkungen von Auge und Hand, die Brüche und Spannungen zwischen visuell Wahrgenommenem und handwerklichen Spuren auf dem Papier.

Sommerkirche 2019 im Rückblick

28.4-12.5. Sakrale Kunst in der Kirche von Lydia Daume

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Am 28. April wurde die Sommerkirche 2019 mit der Ausstellung der Patchworkkünstlerin Lydia Daume eröffnet. Die Künstlerin Lydia Daume beschäftigt sich seit Ende der achtziger Jahre mit Patchwork. War es zunächst die Freude am handwerklichen Gestalten eines klassischen Quilts, so entdeckte sie bald die Möglichkeiten freier Kreationen. Sie hat an zahlreichen Seminaren renommierter Künstlerinnen aus dem In- und Ausland teilgenommen und sich selbst an Ausstellungen beteiligt.

Für sie hat die künstlerische Auseinandersetzung immer auch eine spirituelle Dimension. Verheiratet mit einem evangelischen Pfarrer lag es nahe, sich auch dem Innern einer Kirche zuzuwenden und nach Möglichkeiten der Umsetzung dort zu suchen. So entstanden sakrale Kunstwerke für diverse Kirchen. Im Gespräch mit Verantwortlichen der Gemeinden wurden die Farben Kunstwerke dem jeweiligen sakralen Raum angepasst und Altar- und Kanzelbehänge aufeinander abgestimmt. Auch die Auswahl von Farben und Symbolen bei der Anfertigung von Stolen geschah im intensiven Gespräch mit Pfarrerinnen und Pfarrern. Oft flossen biblische Motive in die Werke ein. Die Künstlerin verwendet gern leuchtende, handgefärbte Stoffe und Seide. Dadurch wird im sakralen Raum viel Lebendigkeit erzeugt. Mit der Auswahl der Farben möchte sie die Hoffnung und Bewahrung der Schöpfung symbolisieren.

 

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