Sommerkirche

In der Zeit von Mai bis September

hat unsere Kirche
sonntags von 15:00 bis 17:00 Uhr

geöffnet und lädt zum Verweilen ein. In der Sakristei finden regelmäßige Kunstausstellungen unter dem Titel "Sommerkirche" statt. 

Wer mit dem Fahrrad noch weitere Kirchen erkunden möchte, der kann entlang der "Mainkirchenroute" die Rumpenheimer Schlosskirche und die Gustav Adolf Kirche in Dietesheim ansteuern.

Haben Sie Interesse auch mal bei uns auszustellen, dann klicken Sie hier.

Die Ausstellungen der Sommerkirche 2017 im Rückblick:

14. Mai bis 4. Juni: Christine Herkommer - Sommer

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 Unter dem Titel "Sommer "  begann der Ausstellungsreigen der diesjährigen Sommerkirche mit Tafelbildern von Christine Herkommer.  Christine Herkommer studierte Kunsterziehung, Kunstgeschichte und Kunsttherapie in München. Bis 1983 arbeitete sie dort künstlerisch und pädagogisch. Sie lebt als freischaffende bildende Künstlerin und Dozentin in Maintal. Seit 1991 leitet sie Malkurse an der Jugend-, Musik- und Kunstschule Maintal, seit 1999 hat sie einen Lehrauftrag an der Universität Frankfurt zu Goethes Farbenlehre. Ihre künstlerischen Arbeiten sind äußerst vielseitig. So reicht das Spektrum ihres  Schaffens über die Jahre hinweg von Aquarellen und Radierungen über Acrylarbeiten, Balkenfiguren und Paravents bis hin zu Arbeiten mit Flusen, Wachs und Fundstücken.   Seit 2002 bildet eine aus der Ikonen  - und Tafelmalerei entwickelte Technik, gewachste Malerei mit Pigmenten in Kreidegrundschichten auf Holz und Leinwand einen Schwerpunkt der Arbeiten von Christine Herkommer. Ihre Werke stellt sie bundesweit aus, in den letzten Jahren beispielsweise in der Remisengalerie Schloss Philippsruhe in Hanau, in der Marienkirche in Gelnhausen, in Frankfurt im Haus am Dom sowie in der Frauenfriedenskirche. Jahresausstellungen von ihr sind seit 1994 im Hochstädter Kronenkeller zu sehen. Bereits 2007 und 2010 waren Ausstellungen der Künstlerin in der Alten Kirche am Main im Rahmen der Sommerkirche zu sehen.

11. Juni bis 18. Juni: Refugee-Treff - Heimat

 

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Eine etwas andere Ausstellung wurde am 11. Juni in der Sakristei der Alten Kirche am Main eröffnet. Gezeigt wurden Werke von Teilnehmern des Refugeetreffs, einer Gruppe aus Flüchtlingen und ansässigen Gemeindeglieder, die bei einem gemeinsamen Kunstprojekt zum Thema Heimat entstanden waren. Jeder hatte seine je eigenen Erfahrungen zu Papier gebracht.Gunter Lutsch, der das Projekt begleitet hatte, erläuterte die Bilder und ihre Entstehung. Es wurden einige großformatige, farbenstarke Bilder geschaffen, aber auch kleine Zeichnungen. Unter dem Motto „Mit Malerei die eigene Geschichte erzählen“ geht es beim Ausdrucksmalen darum, spielerisch zu gestalten, Formen zum Leben zu erwecken und Spaß an der Sprache der Farben zu haben. Das ist gelungen, fanden die Besucher der Ausstellung.

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25. Juni bis 9. Juli: Elke Peter - Farbenspiel

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Am 25. Juni wurde die Ausstellung von Elke Peter eröffnet. Die Künstlerin, die inzwischen Westhöfer heißt, ist fasziniert von ungewöhnlichen Formen, einzigartigen Farbkompositionen, innovativen Materialien und bedeutungsvollen Symbolen. Unter dem Titel „Farbspiel“ stellte sie Bilder aus, in den verwobene Farb- und Strukturschichten Traumwelten entstehen lassen, die an die Natur erinnern, sie aber nicht imitieren. In ihren Bildern verschmelzen filigrane Strukturen mit transparent aufgetragenen Farbschichten zu einer Symbiose aus experimentellen und geplanten Bildelementen.

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16. Juli bis 30. Juli: Susanne Hachenberg - Form und Natur

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Erstaunliche Perspektiven und kleine Besonderheiten am Wegesrand, faszinierende Momente und Augenblicke des Verweilens und Beobachtens hat Susanne Hachenberg eingefangen und „mitgenommen“. Die Künstlerin sagt von sich selbst: „bin keine Profifotografin, ich habe nur Freude am Finden von Motiven und und Freude an den Bildern, die ich dann in meiner Wohnung aufhänge.Wie bin ich zum Fotografieren gekommen? Das Spazieren und Wandern durch die Natur, das Beobachten und Sammeln von Eindrücken ist seit meiner frühesten Kindheit ein Bestandteil meines Lebens: mein Vater war Botaniker. Die Ausflüge mit ihm in die Natur haben mich gelehrt, zu sehen, zu beobachten, sich zu begeistern. Auch habe ich früher und jetzt auf diesen Wegen gesammelt: ein besonderes Blatt zum Trocknen, ein Stück Baumrinde mit Harz, einen Tannenzweig mit hellgrüner Maispitze usw. Aber irgendwann hat mir dieses Sammeln nicht mehr gereicht, ich wollte mehr „mitnehmen“. Und dann habe ich mir eine Kamera gekauft und angefangen, alles, was ich sehe, einzufangen und mitzunehmen. Und die Freude an den Bildern, an den eingefangenen Momenten, hat mich erstaunt und fasziniert. Meine Begeisterung wurde plötzlich sehr groß, bei meiner ersten Marokkoreise habe ich über 1000 Bilder gemacht, ich wollte das ganze Land „mit nach Hause nehmen“. Das, was ich gesehen, beobachtet und gefunden, was ich „mitgenommen“ habe, präsentiere ich und damit auch die Auseinandersetzung mit den vielfältigen Eindrücken in Wald und Flur." 

6. bis 20. August: Sigrid Gross - Symbolica

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Vom 6. bis 20. August stellte Sigrid Gross erneut unter dem Motto „Symbolica“ aus. Wie im letzten Jahr präsentiert die Künstlerin Unikate in Acryl, in denen die Besucher etwas Neues entdecken und eine Symbolik erkennen können. Der Erlös kommt wieder in voller Höhe der 'Kalkuttahilfe e.V.' zugute.

27. August - 10. September: Ulli Beimel - Entdeckungen im Grünen

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Am 27.August wurde die Ausstellung Entdeckungen im Grünen von Ulli Beimel eröffnet. Die an der Ostsee geborene Fotografin fotografiert schon seit ihrer Kindheit. Besonders gern ist sie in der freien Natur und fotografiert die Schönheiten, die ihr vor die Linse kommen. Oft entdeckt man erst von Nahem faszinierende, verborgene Strukturen, filigrane Pflanzen in Lichtmomenten und bemerkenswerte, kleine Tiere, die einem sonst verborgen blieben. Aber auch landschaftlich schöne Momente begeistern Ulli Beimel immer aufs Neue. Für unsere Ausstellung stellte Ulli Beimel hauptsächlich Bilder aus unserer Maintaler Natur vor. Die meisten Bilder sind auf Leinwand gedruckt und auf Holzrahmen gespannt.

17. September bis 1. Oktober: Christel Schätzler - Fabelhaft
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Vom 17. September bis 1. Oktober stellte Christel Schätzler in der Sommerkirche aus. Sie beschreibt ihre Arbeiten wie folgt: „Im Laufe meiner langjährigen künstlerischen Tätigkeit, habe ich viele Mal- und Gestaltungstechniken ausgeführt. Begonnen habe ich mit Blumen- und Landschaftsaquarellen sowie Collagearbeiten bis hin zu abstrakten Motiven in Acryl. Gleichzeitig faszinierte mich die Arbeit mit Holz, speziell die Laubsägearbeit. Es begann mit ornamentalen Objekten, ging über in architektonische Türme bis schließlich großformatige, farbenfrohe Fabelwesen entstanden. Für die Ausstellung im Rahmen „Sommerkirche 2017“ entschied ich mich für meine Objekte zum Thema „Fabelhaft". Zu sehen sind Phantasie- und Fabelwesen, die sich während ihrer Entstehung verselbständigen. Die Objekte sind skurrile Wesen, die mich selbst überraschen und Ausdruck meines jeweiligen Gemütszustands sind."