Welches Kirchenbild leitet uns?

Kirchenvorstandsseminar in Schmerlenbach

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Im Dezember hat der neue Kirchenvorstand seine Arbeit aufgenommen und Silke Hartmann-Rauch erneut zur Vorsitzenden gewählt. Anfang Februar begab sich der Kirchenvorstand zusammen mit den Pfarrern der Gemeinde zu einem Klausurwochenende in das Tagungszentrum Kloster Schmerlenbach.

Was ist mein Leitbild von Kirche? Wofür möchte ich mich stark machen? Zwei Fragen, die die Kirchenvorsteher am Wochenende beschäftigten. Sehe ich die Kirche eher als Netzwerk oder als Gebirgshütte, an der man sich stärken kann? Ist mir das Bild vom Schiff der Gemeinde näher oder eher der Vergleich mit dem Salz, das Würze gibt? In einer Bilderausstellung wurden die biblischen Bilder sichtbar gemacht und mit den eigenen inneren Bildern ins Gespräch gebracht.

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Über die Ziele war man sich schnell einig. Die Kirchengemeinde Dörnigheim soll trotz rückläufiger Mitgliedszahlen weiterhin möglichst vielfältige Begegnungsmöglichkeiten bieten. Wie aber können Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenswelten heutzutage mitbekommen, dass Glaube und Kirche etwas Sinnvolles für sie sein kann? Ein Patentrezept gibt es dafür nicht, aber einige Ideen. Attraktive Angebote für verschiedene Generationen aber auch die Ausrichtung an den Bedürfnissen der Menschen, die auch die Schwächeren nicht vergisst, werden weiter wichtig bleiben.

Natürlich spielte an diesem Wochenende auch der geplante Umbau des Evangelischen Gemeindezentrums eine Rolle. Das Haus ist und bleibt ein Konzentrations- und Begegnungspunkt in der Mitte Dörnigheims. In Schmerlenbach nahm sich der Kirchenvorstand auch die Zeit zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben. Spirituelle Elemente gehörten ebenso zu Programm wie das gesellige Beisammensein.

Das Fazit des Wochenendes: „Es ist gut zu wissen, dass wir eine gemeinsame Grundlage haben, die sich kurz mit den Stichworten ‚Vertrauen in Gott‘ und ‚Nächstenliebe‘ umschreiben lässt. Und es ist gut zu wissen, dass wir füreinander und für die Gemeinde einstehen. Wir sind für die sechs Jahre gut gerüstet.“

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