Rums und rappelpeng!

Geisterstunde mit dem Ev. Kinderchor Dörnigheim

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Zahlreiche schauerliche Geister betraten am 23. September die Bühne im Evangelischen Gemeindezentrum in Dörnigheim. Inmitten einer schauerlichen Burg, von fahlem Mondlicht beleuchtet, begann dann ein unheimliches Getöse. Denn Karl von Radau, der Schlossherr, unnachahmlich überzeugend gespielt von Lija Gabriel, hatte zur Geisterstunde auf Schloss Eulenstein geladen.

Anlass war der 1000. Geburtstag des Flaschengeistes, wunderbar dargestellt Lea Pleß. Die kleine Hexe erschien wegen ihres sperrigen Reisegepäcks verspätet. Sie brachte ihre neuste Erfindung mit, eine Krach- und Geräuschmaschine, die der versammelten Geisterschar gleich vorgeführt wurde. Anschließend brachen die Geister zum Spuken auf und erschreckten das zahlreiche Publikum direkt im Saal zunächst mit stummen Gesten, dann auch mit mächtig Radau. Graf Dracula verschlug es in den Weinkeller. Eloy Michael, der den angetorkelten Blutsauger spielte, sorgte mit seinem gekonnten Auftritt für große Erheiterung beim Publikum. Nicht eingeladen war Fritz Rabatz von Ach und Krach. Dieser erschien prompt mit seiner fürchterlichen Bärentrommel, um die Krachmaschine der kleinen Hexe zu klauen, was zu einem handfesten Streit mit Karl von Radau führte. Gegenseitig schubsten sich beide Haudegen wortgewaltig auf der Bühne herum, bevor die kleine Hexe, eine Paraderolle für Annika Gabler, dem Gauner durch ein Zauberlied heiße Füße zauberte. Nach einem Sprung in den See kehrte Fritz zum Erstaunen der Geister zurück, um ihnen ein Geschäft vorzuschlagen: Konstruktionspläne der Krachmaschine gegen fünf neue Trommeln aus seiner Rabatzfabrik. Da musste dann der Große Geisterrat tagen, vertreten durch Karl, die kleine Hexe, Dracula, den Flaschengeist und das Gespenst von Canterville, mit Degen ehrfurchtgebietend dargebracht von Aron Gabriel. Der kleinste Rübezahl der Welt, Anni Wende, verkündete gemeinsam mit den anderen das Ergebnis: Einstimmig angenommen! Doch die kleine Hexe wird zusammen mit Fritz Generaldirektorin der Rabatzfabrik. Aufgrund der Zeitverzögerung durch den Streit verlängerte Karl kurzerhand die Geisterstunde – und dann schmetterte der Chor das Schlusslied dieses lustigen Grusicals von Peter Schindler und Christoph Mohr.

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Alle Gäste auf Schloss Eulenstein, dazu gehörten neben den erwähnten auch Franziska Gabler und Helen Gemechu als wachsame Gespenster, die den Fritz entdeckten, Aurelia Lobemanga als Kleines Gespenst sowie Constantin Maier, Luis Zurheide, Annabella Splittgerber und Chiara Acconcini, die das Bild fürs Plakat gemalt hatte. Darüber hinaus wirkten mit Johannes Streck, Serina Michael und Klara Streck (Erzähler). Helene Streck begleitete die Kinder wie immer sehr einfühlsam und mitreißend am Klavier, Tim Dokter verlieh dem Stück durch souveränes und pfiffiges Schlagzeugspiel ganz besondere Akzente. Die Leitung hatte Ulrike Streck-Plath. Der Chor freut sich immer auf Kinder, die Lust haben, mitzusingen. Probe ist montags um 15 Uhr. Mehr Informationen bei der Leiterin, Telefon 06181 / 42 41 90.

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