Kinderchor führt Taboe auf

Uraufführung erfolgreich

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Die Geschichte vom Teddybären TABOE (Idee und Text: Ulrike Streck-Plath) wurde am 9. und 10. Juni  im Evangelischen Gemeindezentrum uraufgeführt. Die ca. 20 Jungen und Mädchen spielen die Geschichte und singen darin Lieder aus vielen verschiedenen Ländern. Hörprobe. Das interkulturelle Musikprojekt begeisterte die Zuhörenden. Weitere Bilder.

Ein Teddy ist auf seinem Weg durch die Welt, ihre Wirren, Streit und Gewalt auseinandergeraten. Kinder finden eines seiner Ohren. Gemeinsam mit Freundinnen und Freunden machen sie sich musikalisch auf den Weg durch verschiedene Länder. Schaffen sie es, die anderen Teddy-Teile zu finden und den Teddy wieder ganz zu machen? TABOE ist die Abkürzung für „To all babies on earth“. Das Wort TABOE (niederländisch für Tabu) erinnert außerdem daran, dass Gewalt und ihre Herkunft zwar ganz gewöhnlicher Alltag für Kinder sind, das Thema jedoch trotzdem als „für Kinder nicht zuträglich“ gilt. Gewalt beginnt jedoch genau dort, in der frühen Kindheit, wenn Kinder aus verschiedensten Gründen zu inneren Opfern werden. Niemand weiß, was später mal daraus erwächst. Augen zu und einfach weitermachen scheint nicht angebracht. Schon gar nicht in der gegenwärtigen weltpolitischen Lage. TABOE zeigt, wie Menschen durch schlimme Erlebnisse auseinanderfallen können. Aber auch, wie das, was zerstört ist, wieder ganz werden kann.

Die Kinderchorkinder spielten die Geschichte und singen darin Lieder aus Syrien, Ägypten, Afghanistan, Nigeria, Eritrea, dem Iran, Israel, Deutschland, England, Frankreich, Griechenland, Italien und Peru. Arrangiert wurden die Lieder von Nuri El-Ruheibany, einem syrischen Komponisten (geb. 1939), der schon lange in Deutschland lebt. Musikalisch begleitet wurde der Kinderchor von Daria Azova (Geige), Helene Streck (Klavier), Klara Streck (Kontrabass) und Tarek Zakharia (Percussion). Mit dabei waren außerdem Monika Rauch (Mutter) und Norbert Goeth (Vater).

TABOE – To all babies on earth: Im Frieden leben ist Teil des Kultursommers Main-Kinzig-Fulda und wurde gefördert durch die Stiftung der Sparkasse Hanau. www.stiftung-der-sparkasse-hanau.de

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